DIN 14675 & ISO 9001 Qualitätsmanagement

QMS-Schulung: DIN 14675 & ISO 9001:2026 für BMA- und SAA-Fachfirmen

ISO 9001 · DIN 14675 · Neue Anforderungen an Erst- und Rezertifizierung

Überblick

Neue Anforderungen an Erst- und Rezertifizierungen: Die DIN EN ISO 9001:2026-11 und die Anforderungen der DIN 14675-2 betreffen nicht nur das QM-System, sondern auch die Nachweise der Fachfirma. Die Schulung zeigt, welche Unterlagen benötigt werden, wie Normen in der Praxis ausgelegt werden und worauf Zertifizierungsstellen und Auditoren achten.

Die Schulung Zertifizierung nach ISO 9001:2026 & DIN 14675 für BMA & SAA verbindet die Neuerungen der ISO 9001 mit den Zertifizierungsvoraussetzungen für Fachfirmen der Brandmelde- und Sprachalarmtechnik. Im Mittelpunkt stehen Pflichtnachweise, Risiken und Chancen, Auditvorbereitung sowie die Anforderungen und Interpretationen im Umfeld von DAkkS und ARGE DIN 14675. Sie lernen, Erst- und Rezertifizierungen strukturiert vorzubereiten und Feststellungen nachvollziehbar zu bearbeiten.

Die DIN 14675-1 wird entlang der Phasen 5 bis 12 betrachtet: vom Konzept über Planung und Ausführung bis zu Betrieb, Instandhaltung und Änderungen. Sie ordnen Verantwortlichkeiten und Übergaben zwischen Fachplanern, Facherrichtern und Betreibern ein. Ergänzend werden die Zertifizierung nach DIN EN 16763, der Wechsel der Zertifizierungsstelle und mögliche Zertifizierungswege im Ausland behandelt. Die Inhalte werden zertifiziererneutral vermittelt.

Zwei Zertifikate, zwei Programme, zwei Berichte und meist zwei verschiedene Zertifizierungsstellen: Die DIN 14675-2 prüft die Fachkompetenz der Fachfirma je Phase und verlangt daneben ein geeignetes Qualitätsmanagement, in der Regel zertifiziert nach ISO 9001. Die Nachweise greifen ineinander, sind aber nicht dasselbe.

Maßgeblich ist die DIN EN ISO 9001:2026-11, die deutsche Fassung der ISO 9001:2026. Sie ersetzt die Fassung 2015-11 einschließlich der Änderung A1:2024-11. Wesentliche Neuerungen sind klimabezogene Aspekte in der Kontextbetrachtung und bei den interessierten Parteien, Qualitätskultur und ethisches Verhalten, die getrennte Bestimmung von Risiken und Chancen mit Bewertung der Wirksamkeit, strengere Anforderungen an die Planung von Änderungen sowie die Behandlung von Störungen als Risikothema. Die Übergangsregelung für bestehende Zertifikate legen die Zertifizierungsstellen fest.

Im Fokus stehen die Regelwerke DIN EN ISO 9001:2026-11, DIN 14675-1 mit den Phasen 5 bis 12, DIN 14675-2 mit den Anforderungen an die Fachfirma und den Überprüfungskriterien, DIN EN 16763 für Dienstleistungen an Brandsicherheits- und Sicherheitsanlagen sowie die Reihe DIN VDE 0833. Hinzu kommen das Zertifizierungsprogramm der ARGE DIN 14675 und die Anforderungen der Akkreditierung.

Im Mittelpunkt stehen die Punkte, an denen es im Audit typischerweise hakt: fehlende Pflichtnachweise, Risiken ohne nachgewiesene Wirkung, Geltungsbereiche, die nicht zur Firmierung passen, und Feststellungen, die niemand hinterfragt. Die Inhalte sind für Planer, Errichter und Betreiber gleichermaßen verständlich und an kein Brandmeldesystem und keine Zertifizierungsstelle gebunden. Sie eignen sich für die Erst- und die Rezertifizierung ebenso wie für den Wechsel der Zertifizierungsstelle.

Symbol für Qualitätsmanagement nach DIN 14675 und ISO 9001

QMS: Zertifizierung ISO 9001 + DIN 14675

  • ISO 9001:2026    DIN 14675    DIN EN 16763
  • Zertifizierung    Rezertifizierung    Erstzertifizierung
  • Umstellung 2026-11    Fachfirma BMA und SAA    Phasen 5 bis 12
  • Verantwortliche Person    Auditprogramm    Internes Audit    Managementbewertung
  • Risiken und Chancen    Qualitätsziele    QM-Handbuch    Qualitätskultur
  • Pflichtnachweise    Projektdokumentation    Geltungsbereich    Dokumentierte Information
  • ARGE DIN 14675    DAkkS    Zertifizierungsstelle wechseln    Norminterpretation
  • Auditfeststellungen    Betreiberpflichten    Jahreskalender    Checkliste Audit
  • Planer    Errichter    Betreiber    DIN VDE 0833

Nutzen

Sie gewinnen einen praxisnahen Überblick über die Anforderungen an ISO-9001- und DIN-14675-Zertifizierungen. Damit können Sie den eigenen Vorbereitungsbedarf einschätzen, Nachweise gezielt zusammenstellen und Fragen mit Ihrer Zertifizierungsstelle klären.

  • Neuerungen der DIN EN ISO 9001:2026-11 auf das eigene QM-System übertragen.
  • Pflichtnachweise nach ISO 9001 und DIN 14675-2 von unterstützenden QM-Unterlagen unterscheiden.
  • Norminterpretationen und Anforderungen im Umfeld von DAkkS und ARGE DIN 14675 praxisnah einordnen.
  • Verantwortlichkeiten, Qualifikationsnachweise und Projektdokumentation den Phasen der DIN 14675 zuordnen.
  • Auditprogramm, internes Audit und Managementbewertung auf Erst- und Rezertifizierung abstimmen.
  • Zertifizierungsstelle, Wechselmöglichkeiten und Zertifizierungswege im In- und Ausland anhand geeigneter Kriterien beurteilen.

Sie erkennen, welche Nachweise die Zertifizierungsstelle tatsächlich sehen will, und können Ihre Projektdokumentation so aufbereiten, dass Auditoren finden statt suchen. Ebenso können Sie Auditfeststellungen sachlich bewerten und mit Normbezug beantworten, statt Maßnahmen ohne erkennbare Forderung zu ergreifen.

Die Schulung verbindet Normtexte, Zertifizierungsprogramme und Auditpraxis. Damit erhalten Sie eine belastbare Grundlage für die Umstellung auf die Fassung 2026-11, für die Abstimmung mit Ihrer Zertifizierungsstelle und für die Gespräche mit Auftraggebern und Betreibern.

Die Teilnahme erfolgt als Live-Webinar ohne Reiseaufwand. Musterdokumente zweier Beispielbetriebe, geführte Übungen und ausreichend Zeit für Fragen sorgen für den Übertrag in den eigenen Betrieb.

Die Schulung „QMS: Zertifizierung ISO 9001 + DIN 14675“ zeigt Planern, Errichtern und Betreibern von Brandmeldeanlagen und Sprachalarmanlagen an einem Seminartag, wie sie Erst- und Rezertifizierungen bestehen. Behandelt werden die neue DIN EN ISO 9001:2026-11, die DIN 14675 mit den Phasen 5 bis 12 und den Schnittstellen zwischen Planer, Errichter und Betreiber, die DIN EN 16763 sowie die Auslegung der Normen durch Zertifizierungsstellen, Auditoren, DAkkS und ARGE DIN 14675. Ein geeignetes Qualitätsmanagement, in der Regel nach ISO 9001, ist Voraussetzung für die Zertifizierung nach DIN 14675. Die Zertifizierung selbst erfolgt durch akkreditierte Stellen.

Zielgruppe

Angesprochen sind Geschäftsführungen, QM-Beauftragte, verantwortliche Personen für BMA und SAA nach DIN 14675, Fachplaner, Facherrichter, Projektleiter und Servicetechniker. Ebenso profitieren Betreiber und technische Verantwortliche, die Verantwortlichkeiten, Leistungsnachweise und Übergaben ihrer Fachfirmen besser einordnen möchten.

  • Geschäftsführungen und QM-Beauftragte, die ein QM-System aufbauen, betreiben oder auf die Fassung 2026-11 umstellen.
  • Verantwortliche Personen für BMA und SAA, die ihre Nachweise je Phase sicher führen müssen.
  • Fachplaner und Ingenieurbüros, die nur die Planungsphase erbringen und den passenden Zertifizierungsumfang festlegen wollen.
  • Facherrichter, Projektleitungen und Servicetechniker, die Projektdokumentation und Nachweise im Tagesgeschäft erzeugen.
  • Betreiber und technische Verantwortliche, die Leistungsnachweise und Übergaben ihrer Fachfirmen beurteilen wollen.

Die Schulung eignet sich für die Vorbereitung einer Erst- oder Rezertifizierung, für die Umstellung eines bestehenden QM-Systems auf ISO 9001:2026 und für Unternehmen, die einen Wechsel der Zertifizierungsstelle prüfen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Brandmelde- und Sprachalarmanlagen werden vorausgesetzt. QM-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Inhalte

ISO 9001:2026-11 und Norminterpretationen

Sie ordnen die neue deutsche Normausgabe und ihre Auswirkungen auf die Zertifizierungspraxis ein.

  • Neuerungen der ISO 9001:2026-11: Qualitätskultur, ethisches Verhalten, klimabezogene Anforderungen und geplante Änderungen.
  • Risiken und Chancen getrennt betrachten, Maßnahmen festlegen und deren Wirksamkeit bewerten.
  • Umstellung des bestehenden QM-Systems: Handlungsbedarf, Zuständigkeiten und Nachweise bestimmen.
  • Rolle der DAkkS, Anforderungen der Zertifizierungsstellen und Norminterpretationen der ARGE DIN 14675 einordnen.

 

DIN 14675: Phasen 5 bis 12 und Schnittstellen

Sie verfolgen, wie die Anforderungen an Aufbau und Betrieb von BMA und SAA in der Zusammenarbeit der Beteiligten umgesetzt werden.

  • Vom Konzept über Planung, Projektierung, Montage, Inbetriebsetzung und Abnahme bis zu Betrieb, Instandhaltung und Änderungen.
  • Aufgaben von Fachplanern, Facherrichtern und Betreibern den jeweiligen Phasen zuordnen.
  • Verantwortliche Person BMA und SAA nach DIN 14675: Zuständigkeiten und Kompetenznachweise einordnen.
  • Schnittstellen, Übergaben und Projektdokumentation nachvollziehbar festlegen.

 

Pflichtnachweise nach ISO 9001 und DIN 14675-2

Sie unterscheiden die Nachweise für das Managementsystem, die Fachfirma und die Qualifikation einzelner Personen.

  • Dokumentierte Informationen, Prozessnachweise und Qualifikationen für den jeweiligen Zertifizierungsumfang zusammenstellen.
  • QM-Handbuch beziehungsweise gelenkte QM-Dokumentation zweckmäßig aufbauen und aktuell halten.
  • Schulungsnachweise, Systemkenntnisse und anlagenbezogene Unterlagen der Fachfirma einordnen.
  • Eine Audit-Checkliste zur Prüfung von Vollständigkeit, Aktualität und nachvollziehbaren Freigaben nutzen.

 

Risiken, Chancen und Qualitätsziele

Die Anforderungen werden mit den Entscheidungen und Abläufen einer BMA- und SAA-Fachfirma verbunden.

  • Risiken und Chancen aus Kontext, Kundenanforderungen und Projektabläufen ableiten.
  • Geeignete Maßnahmen, Verantwortliche und überprüfbare Ziele festlegen.
  • Änderungen an Organisation, Personal, Anlagen und Unterlagen geplant steuern.
  • Wirksamkeit bewerten und Ergebnisse für die Verbesserung des QM-Systems nutzen.

 

Auditprogramm, internes Audit und Managementbewertung

Sie lernen, wie Zertifizierungsstellen und Auditoren Nachweise prüfen und wie Sie sich auf typische Auditfragen vorbereiten.

  • Auditprogramm auf relevante Prozesse, Zertifizierungsumfang und Änderungen ausrichten.
  • Internes Audit und Managementbewertung mit geeigneten Eingaben und Nachweisen vorbereiten.
  • Auditfeststellungen bewerten sowie Korrektur, Ursachenanalyse und Korrekturmaßnahmen unterscheiden.
  • Nachverfolgung und Wirksamkeitsprüfung in die Vorbereitung von Erst- und Rezertifizierungen einbinden.

 

Zertifizierungswege, Zertifiziererwechsel und DIN EN 16763

Sie vergleichen mögliche Vorgehensweisen für die Zertifizierung und deren Bedeutung für Ihren Betrieb.

  • Zertifizierungsstelle auswählen oder wechseln: Geltungsbereich, Akkreditierung, Unterlagen und organisatorischen Aufwand prüfen.
  • Wann eine ISO-Zertifizierung im Ausland, zum Beispiel in Österreich, sinnvoll sein kann und welche Anforderungen dabei zu klären sind.
  • DIN EN 16763 zertifizieren: Anforderungen an Dienstleistungen, Zertifizierungsumfang und Nachweisführung einordnen.
  • Zusammenhang zwischen DIN 14675-2 und DIN EN 16763 für BMA und SAA sowie die Abgrenzung der jeweiligen Zertifikate betrachten.

 

Kontext, Führung und Planung nach den Abschnitten 4 bis 6

Sie bauen die Grundlagen des QM-Systems so auf, dass sie im Audit tragen.

  • Stärken-Schwächen-Betrachtung und Liste der interessierten Parteien mit belastbaren Angaben.
  • Geltungsbereich und Firmierung im Gleichklang von Handelsregister, Zertifikat und Internetauftritt.
  • Qualitätspolitik, Rollen und Zuständigkeiten, auch nach Personalwechsel.
  • Qualitätskultur und ethisches Verhalten als neue Anforderung der Fassung 2026-11.
  • Planung von Änderungen am Managementsystem.

 

Unterstützung und Betrieb nach den Abschnitten 7 und 8

Der Kern des Tagesgeschäfts wird als durchgängige Prozesskette betrachtet.

  • Prüfmittel mit Kalibrierung sowie Qualifizierungsmatrix mit verantwortlicher Person.
  • Systemschulungen, abgekündigte Systeme, Wissen und Kompetenz.
  • Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen.
  • Angebot, Konzeptprüfung, Projektierung, Montage, Inbetriebsetzung, Abnahme und Instandhaltung.
  • Hersteller und Nachunternehmer als externe Anbieter mit Bewertung.

 

Auditvorbereitung: Projektdokumentation, Nachweise und Jahreskalender

Audits laufen zügig, wenn Auditoren finden statt suchen.

  • Projektdokumentation für die Anlagenprüfung zusammenstellen.
  • Nachweisordner den Teilen des Auditberichts nach DIN 14675 zuordnen.
  • Auditplanung mit allen Fristen aus Norm und Zertifizierungsprogramm aufbauen.
  • Meldung von Änderungen an die beteiligten Stellen.

 

Auditfeststellungen sachlich bewerten

Nicht jede Feststellung ist berechtigt, deshalb wird ein geordnetes Vorgehen geübt.

  • Normstelle prüfen und Zertifizierungsprogramm heranziehen.
  • Stellungnahme formulieren und Maßnahmen nur dort festlegen, wo eine Forderung dahintersteht.
  • Typische Feststellungen als berechtigt, teilweise berechtigt oder nicht berechtigt einordnen.

 

Umstellung auf die Fassung 2026-11

Der Übergang vom bestehenden System auf die neue Fassung wird Abschnitt für Abschnitt vorbereitet.

  • Vergleich der Fassungen 2015 und 2026-11 mit Prüffragen je Abschnitt.
  • Anpassung von Dokumentation, Vorlagen und Verweisen.
  • Abstimmung der Zertifikatsumstellung mit den beteiligten Zertifizierungsstellen.

 

Geführte Übungen und Vorlagen

Sie wenden das Gelernte an Musterdokumenten zweier Beispielbetriebe an.

  • Ein Risiko und eine Chance normgerecht formulieren.
  • Den Geltungsbereich prüfen und die Projektdokumentation zusammenstellen.
  • Eine Auditfeststellung beantworten und das Betreiber-Merkblatt anpassen.

 

Lernziele der Schulung

Nach der Schulung können Sie:

  • jede Forderung der ISO 9001:2026 einem Dokument Ihres QM-Systems zuordnen;
  • die Nachweise der DIN 14675-2 je Phase mit Form, Frist und Prüfort benennen;
  • Risiken, Chancen und Ziele normgerecht formulieren;
  • eine Managementbewertung mit Entscheidungen statt bloßem Protokoll erstellen;
  • Projektdokumentation, Nachweisordner und Jahreskalender für beide Audits vorbereiten;
  • Auditfeststellungen sachlich bewerten und mit Normbezug beantworten;
  • die Schnittstellen zum Betreiber nachweisbar regeln;
  • Ihr QM-Handbuch auf die Fassung 2026-11 umstellen.

Ablauf

Das eintägige Live-Webinar findet von 09:00 bis 17:00 Uhr statt und umfasst 8,5 Unterrichtseinheiten. Es vermittelt die Inhalte zertifiziererneutral und verbindet Normanforderungen mit Fragen aus der Zertifizierungspraxis.

Zum Einstieg stehen die neue ISO 9001:2026-11, Norminterpretationen und die Phasen der DIN 14675 im Mittelpunkt. Anschließend betrachten Sie Pflichtnachweise, Risiken, Chancen und Qualitätsziele. Darauf bauen Auditprogramm, internes Audit, Managementbewertung und die Bewertung von Feststellungen auf. Zertifizierungswege, der Wechsel der Zertifizierungsstelle und DIN EN 16763 ergänzen den Seminartag. Pausen und eine abschließende Fragerunde sind eingeplant.

  • Dauer: ein Tag von 09:00 bis etwa 17:00 Uhr einschließlich Pausen.
  • Ort: Online als Live-Webinar. Benötigt werden ein Rechner mit Internetzugang, Ton sowie eine funktionsfähige Kamera und ein Mikrofon.
  • Methodik: Je Themenblock Normforderung, praktische Bedeutung, Umsetzung für Planer und Errichter sowie die erforderlichen Nachweise; Übungen mit Lösungen im Abschlussblock.
  • Unterlagen: ausführliches Skript im PDF-Format, Musterdokumente zweier Beispielbetriebe, Pflicht- und Fristenlisten sowie ein QM-Jahreskalender.
  • Abschluss: UDS-Teilnahmebescheinigung mit Angaben zu Thema, Umfang und Inhalten.
  • Inhouse: ab etwa zehn Teilnehmenden als geschlossene Veranstaltung, inhaltlich auf Ihre Firmierung, Ihre Phasen und Ihre Zertifizierungsstelle abgestimmt.

Die Zugangsdaten und das Skript erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin. Ersatzteilnehmer sind jederzeit kostenfrei möglich.

Schulungstermine DIN 14675 & ISO 9001:2026

Termin: 16.02.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Termin: 24.05.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Termin: 26.08.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Termin: 17.11.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Anmeldung

Termine: Die Schulung findet mehrmals jährlich statt. Die nächsten Termine finden Sie unter „Termin buchen“. Dort können Sie alle geplanten Daten einsehen.

Rabatte: Wenn mehrere Mitarbeiter aus derselben Firma am selben Termin teilnehmen, gewähren wir attraktive Mengenrabatte:

  • 10 % Rabatt ab 2 Teilnehmern
  • 20 % Rabatt ab 3 Teilnehmern
  • 30 % Rabatt ab 5 Teilnehmern

 

Die Rabattstaffel wird im Online-Anmeldeformular automatisch berücksichtigt, sofern die Rechnungsadresse identisch ist.

Anmeldung: Sie können sich direkt online anmelden – klicken Sie einfach auf den „Jetzt buchen“-Button des gewünschten Termins und füllen Sie das Anmeldeformular aus. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Registrierungsbestätigung mit den übermittelten Daten. Falls Sie dort Fehler feststellen, können Sie uns diese per E-Mail direkt mitteilen, bevor wir die offizielle Buchungsbestätigung an die anmeldende Person verschicken.

Schulungsgebühr: 395 € je Person zzgl. USt., inklusive Skript im PDF-Format und Teilnahmebescheinigung. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt; die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Personen.

Zahlung auf Rechnung ist üblich; die Rechnung erhalten Sie vor Seminarbeginn. Im Anmeldeprozess können Sie die Zahlung auch bequem über ein SEPA-Mandat vornehmen lassen. Bei Fragen zur Buchung helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung die richtige E-Mail-Adresse für den Rechnungsversand an. Dafür steht ein eigenes Feld zur Verfügung.

Diese Schulung kann auch inhouse exklusiv für Ihr Unternehmen durchgeführt werden (bereits ab ca. 10 Teilnehmern lohnend). Nutzen Sie für Inhouse-Anfragen bitte unser Angebotsformular oder kontaktieren Sie uns direkt.

Schulungsnachweis

Nach der Teilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung als Schulungsnachweis zu ISO 9001:2026, DIN EN 16763 und DIN 14675. Das Skript wird im PDF-Format bereitgestellt. Den Nachweis können Sie in Ihre betriebliche Fortbildungsdokumentation aufnehmen.

Die Schulung unterstützt die Vorbereitung von Zertifizierungen. Die Fachfirmenzertifizierung und die Qualifikation als verantwortliche Person nach DIN 14675 erfordern jeweils gesonderte Voraussetzungen und Nachweise.

Fragen zur QM-Schulung

Für welche Fachfirmen ist das Seminar besonders geeignet?

Der Schwerpunkt liegt auf Fachfirmen für Brandmelde- und Sprachalarmanlagen. Die Beispiele richten sich besonders an Geschäftsführung, QM-Verantwortliche, verantwortliche Personen sowie Projekt- und Serviceleitungen.

Wird die ISO 9001:2026 bereits berücksichtigt?

Ja. Das Seminar berücksichtigt die DIN EN ISO 9001:2026-11 mit Ausgabedatum November 2026. Behandelt werden die integrierten klimabezogenen Anforderungen, Qualitätskultur und ethisches Verhalten, der getrennte Umgang mit Risiken und Chancen sowie die gezielte Planung von Änderungen. Sie ordnen die Neuerungen für BMA- und SAA-Fachfirmen ein und leiten Aufgaben für die Anpassung von Prozessen, Nachweisen und internen Audits ab.

Was verbindet DIN 14675 und ISO 9001?

Die DIN 14675 enthält Anforderungen an die Fachfirma und ihre anlagenbezogenen Tätigkeiten. Die ISO 9001 beschreibt Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem. Im Seminar werden die Schnittstellen bei Prozessen, Kompetenzen und Nachweisen nachvollziehbar eingeordnet.

Ist das Seminar eine Ausbildung zur verantwortlichen Person?

Nein. Im Mittelpunkt stehen Organisation und Qualitätsmanagement der Fachfirma. Für die Qualifikation als verantwortliche Person nach DIN 14675 gelten gesonderte Voraussetzungen und Prüfungsanforderungen.

Hilft das Seminar bei der Auditvorbereitung?

Sie bearbeiten typische Auditfragen, Nachweise und Abweichungen einer Fachfirma. Dadurch können Sie den eigenen Prüfbedarf strukturieren und konkrete Vorbereitungsmaßnahmen ableiten. Das Ergebnis einer Zertifizierungsentscheidung bleibt davon unabhängig.

Eignet sich die Schulung auch für ein bestehendes QM-System?

Ja. Ein vorhandenes System lässt sich anhand der besprochenen Prozesse, Dokumente und Schnittstellen überprüfen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Planung der Anpassungen an ISO 9001:2026.

Wo liegt die Grenze zwischen den Phasen 6.1 und 6.2?

Die Abgrenzung entscheidet über den Zertifizierungsumfang. Die herstellerneutrale Planung liegt in Phase 6.1. Planung und Ausschreibung von Anlagenerweiterungen, Systembewertungen und die Objektüberwachung gehören bereits in Phase 6.2. Wir zeigen je Phase, welches Dokument Sie erzeugen, welches Sie vom jeweils anderen verlangen und welche Befunde typischerweise auftreten.

Was ändert sich mit der DIN EN ISO 9001:2026-11?

Die Fassung 2026-11 ersetzt die Fassung 2015-11 einschließlich der Änderung A1:2024-11. Im Seminar gehen wir die Änderungen Abschnitt für Abschnitt durch, prüfen Ihr bestehendes QM-System mit Prüffragen gegen die neue Fassung und legen die nötigen Anpassungen an Dokumentation, Vorlagen und Verweisen fest. Auch die Umstellung des Zertifikats mit den beteiligten Zertifizierungsstellen wird besprochen.

Welche Nachweise verlangt die DIN 14675-2 je Phase?

Die DIN 14675-2 beschreibt in ihren Tabellen die allgemeinen Anforderungen, die Standortprüfung, die Mindestqualifikation der verantwortlichen Person und die Überwachung, jeweils getrennt für Planer und Errichter. In der Schulung erarbeiten Sie daraus eine Pflichtliste und eine Fristenliste mit Form, Frist und Prüfort je Phase.

Kann ich die Zertifizierungsstelle wechseln?

Ja. Die DIN 14675-2 verlangt den Nachweis des Qualitätsmanagements durch eine akkreditierte Stelle; die Akkreditierung ist europaweit geregelt. Für einen Wechsel benötigen Sie vollständige Auditberichte der vergangenen Jahre, einen Geltungsbereich, der alle Phasen und Standorte abdeckt, sowie abgestimmte Termine für Erst- und Rezertifizierung. In der Schulung vergleichen wir Auditdauer, Berichtsform, Erreichbarkeit und Kosten neutral.

Ist für Fachplaner eine ISO-9001-Zertifizierung zwingend erforderlich?

Die DIN 14675-2 verlangt ein geeignetes Qualitätsmanagement, in der Regel nachgewiesen durch eine Zertifizierung nach ISO 9001. Für Planungsbüros, die ausschließlich die Planungsphase 6.1 erbringen, genügt dokumentierte Information nach ISO 9001, Abschnitt 7.5. Wir zeigen, wie der Zertifizierungsumfang zur tatsächlichen Leistung passt.

Ist die Schulung zertifiziererneutral?

Ja. Normen, Zertifizierungsprogramme und Auditpraxis werden unabhängig von einer bestimmten Zertifizierungsstelle und unabhängig vom eingesetzten Brandmeldesystem vermittelt. Nennungen einzelner Stellen oder Produkte dienen ausschließlich der neutralen Einordnung.

Was kostet die Schulung und gibt es Mengenrabatte?

Die Teilnahmegebühr beträgt 395 Euro zuzüglich Umsatzsteuer je Person und schließt das Live-Webinar sowie die digitalen Schulungsunterlagen ein. Bei mehreren Teilnehmenden aus demselben Unternehmen gewähren wir 10 Prozent Rabatt ab zwei Personen, 20 Prozent ab drei Personen und 30 Prozent ab fünf Personen.

Bieten Sie die Schulung auch als Inhouse-Schulung an?

Ja. Ab etwa zehn Teilnehmenden führen wir die Schulung als geschlossene Veranstaltung für Ihr Unternehmen durch, inhaltlich abgestimmt auf Ihre Firmierung, Ihre zertifizierten Phasen und Ihre Zertifizierungsstelle. Auf Wunsch auch in Präsenz.

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