Videoüberwachung Zutrittskontrolle

Videoüberwachung & Zutrittskontrolle nach DIN EN 62676 & DIN EN 60839-11

Videosicherheit planen und Zutrittskontrolle integrieren

Sicherheit im Blick: Video und Zutritt durchdacht vernetzen

Eine Videoüberwachungsanlage erfüllt ihren Zweck, wenn sie die benötigten Bilder unter den tatsächlichen Bedingungen liefert. Dafür müssen Schutzziele, Kamerapositionen, Beleuchtung, Netzwerk und Speicher aufeinander abgestimmt sein. Datenschutz und organisatorische Regeln gehören von Beginn an in die Planung.

Videoüberwachung und Zutrittskontrolle wachsen in der Praxis zusammen. Kameras, Türsteuerungen und Berechtigungen werden zunehmend standortübergreifend in einer gemeinsamen Oberfläche verwaltet. Das schafft Effizienz, erhöht zugleich aber die Anforderungen an klar beschriebene Betriebsanforderungen, an den Datenschutz, an gesicherte Schnittstellen sowie an durchdachte Rollen- und Rechtekonzepte.

In dieser Schulung lernen Sie die wesentlichen Schritte einer nachvollziehbaren Planung nach der Reihe DIN EN 62676 kennen. Der Schwerpunkt liegt auf Videosicherheit, Bildqualität und Betriebsanforderungen. Ergänzend erhalten Sie einen Überblick über elektronische Zutrittskontrolle nach DIN EN 60839-11 und deren Zusammenspiel mit Video- und Alarmmanagement. Die Inhalte richten sich an Fachleute, die Anlagen planen, errichten oder im Betrieb verantworten.

Den rechtlichen Rahmen bilden die Datenschutz-Grundverordnung und das Bundesdatenschutzgesetz, insbesondere die Zulässigkeit nach Art. 6 DSGVO, die Informationspflicht nach Art. 13 DSGVO sowie § 4 und § 26 BDSG. Ergänzend ordnen wir die einschlägigen VdS-Richtlinien und DIN EN 16763 als Rahmen für Planung, Errichtung und Instandhaltung ein.

Im Mittelpunkt stehen die Punkte, an denen Projekte in der Praxis am häufigsten scheitern: die präzise Betriebsanforderung, die nachweisbare Bildqualität, der rechtssichere Umgang mit personenbezogenen Daten und die saubere Verbindung von Video und Zutritt. Alle Inhalte werden hersteller- und produktneutral vermittelt und sind unabhängig vom eingesetzten Fabrikat anwendbar.

Symbol für Videoüberwachung und Zutrittskontrolle

Videoüberwachung und Zutrittskontrolle

  • Videoüberwachung    Zutrittskontrolle    Risikoanalyse
  • Betriebsanforderungen    Datenschutz    Sicherheitsgrade 1–4
  • Bildqualität    Pixel pro Meter    Kameraausrichtung    Ausleuchtung
  • DIN EN 62676    DIN EN 60839-11    DIN EN 16763    VdS 2366
  • Planung & Projektierung    IP-Netzwerk    Kompression    Videomanagement
  • DSGVO / BDSG    Schnittstellen    Cyber-Sicherheit    Hinweisschild Art. 13
  • Speicherbemessung    Systemhärtung    Abnahme & Prüfplan    Auftragsverarbeitung
  • Systemintegration    OSDP    Videoanalyse    Instandhaltung

Praxisnutzen der Schulung Videoüberwachung & Zutrittskontrolle

Sie erhalten eine strukturierte Grundlage, um eine Videoanlage vom vorgesehenen Einsatzzweck her zu beurteilen. Anhand von Beispielen erkennen Sie, wie technische Entscheidungen, Datenschutz und spätere Abnahme zusammenhängen.

  • Schutzziele und Betriebsanforderungen als Grundlage der Planung formulieren.
  • Bildqualität anhand des Überwachungszwecks und der tatsächlichen Aufnahmesituation beurteilen.
  • Einflüsse von Licht, Brennweite, Perspektive und Montagehöhe berücksichtigen.
  • Anforderungen an Netzwerk und Speicherung nachvollziehbar einordnen.
  • Datenschutz, Benutzerrechte und Betrieb bereits in der Projektierung mitdenken.
  • Schnittstellen zur Zutrittskontrolle und zu anderen Sicherheitssystemen erkennen.
  • Anforderungen an Instandhaltung, Aktualisierung und Cyber-Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus festlegen.
  • Leistungsverzeichnisse und Abnahmeunterlagen prüfbar formulieren.

Die Schulung ordnet den aktuellen Normstand ein und zeigt, welche Angaben eine Anlage prüfbar machen. Sie erkennen typische Planungsfehler, bevor sie Kosten verursachen, und können Angebote, Ausschreibungen und Abnahmeprotokolle fachlich bewerten.

Die Teilnahme erfolgt als Live-Webinar ohne Reiseaufwand. Vorführungen über Bildschirmübertragung, geführte Übungen mit digitalen Vorlagen und ausreichend Zeit für Fragen sorgen für den Übertrag in die tägliche Arbeit.

Die herstellerneutrale Schulung „Videoüberwachung & Zutrittskontrolle“ vermittelt an einem Tag, wie sich Videoüberwachungs- und Zutrittskontrollanlagen normgerecht planen, datenschutzkonform betreiben und sinnvoll miteinander verbinden lassen – von der Risikoanalyse über die Betriebsanforderungen und die nachweisbare Bildqualität in Pixel pro Meter bis zu Abnahme, Instandhaltung und Cyber-Sicherheit. Maßgeblich sind die Reihe DIN EN 62676 für die Videotechnik, die Reihe DIN EN 60839-11 für die Zutrittskontrolle sowie DIN EN 16763 für die Dienstleistungen.

Zielgruppe der Schulung Videoüberwachung & Zutrittskontrolle

Das Webinar richtet sich an Fachplaner, Projektleitungen, Errichter und Systemintegratoren sowie an Techniker und Elektrofachkräfte. Angesprochen sind außerdem Betreiber, Facility Management und Personen mit Aufgaben in der IT- oder Informationssicherheit, die Videoanlagen betreuen oder deren Anforderungen festlegen.

  • Fachplaner und Ingenieurbüros der Sicherheits- und Elektrotechnik sowie der technischen Gebäudeausrüstung, die Betriebsanforderungen, Bildqualität und Ausschreibungen normsicher festlegen.
  • Facherrichter und Systemintegratoren, die Anlagen umsetzen und häufige Fehler von der Kameraausrichtung bis zur Abnahme vermeiden wollen.
  • Betreiber, Sicherheitsverantwortliche und Facility Management, die ihre Betreiber- und Datenschutzpflichten sicher erfüllen wollen.
  • Beauftragte für IT-, OT- und Informationssicherheit, die Netz, Härtung und Cyber-Sicherheit der Sicherheitstechnik verantworten.
  • Elektrofachkräfte und Quereinsteiger, die einen fundierten und praxisnahen Einstieg in das Gewerk suchen.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein grundlegendes technisches Verständnis erleichtert den Einstieg; die Inhalte werden verständlich und am Projektalltag orientiert aufgebaut.

Der kompakte Seminartag verbindet eine Einführung mit Planungspraxis. Die Zutrittskontrolle wird ergänzend im Überblick behandelt; der fachliche Schwerpunkt liegt auf der Videoüberwachung.

Inhalte der Schulung Videoüberwachung & Zutrittskontrolle

Die Schulung ist modular aufgebaut und verdichtet Grundlagen, Technik und Planung an einem Tag. Fachvortrag und Praxis wechseln sich ab; Vorführungen über Bildschirmübertragung und geführte Übungen mit digitalen Vorlagen sorgen für den Übertrag in Ihren Arbeitsalltag.

Normen, Schutzziele und Betriebsanforderungen

Sie beginnen bei den Anforderungen des Betreibers und leiten daraus den Rahmen für das System ab.

  • Aufbau der Reihe DIN EN 62676 und Bedeutung der Anwendungsregeln in Teil 4.
  • Einordnung der neuen DIN EN IEC 62676-4:2026-10 sowie relevanter VdS-Richtlinien.
  • DIN EN 16763 als Rahmen für Planung, Errichtung und Instandhaltung der Dienstleistungen.
  • Risiken, Überwachungszweck und Betriebsanforderungen als gemeinsame Planungsgrundlage.
  • Aufgaben von Fachplanern, Errichtern und Betreibern.
  • Inhalt und Aufbau einer prüfbaren Betriebsanforderung an einem durchgängigen Beispielobjekt.

 

Risikoanalyse und Sicherheitsgrade

Gute Sicherheitstechnik beginnt mit der Bewertung des Risikos und nicht mit dem Produkt.

  • Bedrohung, Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite systematisch in einer Risikomatrix bewerten.
  • Sicherheitsgrade 1 bis 4 und ihre Bedeutung für Video- und Zutrittsplanung.
  • Bauliche, organisatorische und elektronische Maßnahmen im Zusammenspiel.
  • Zonenmodell vom Perimeter über die Gebäudehülle bis in den Innenbereich.

 

Kameratechnik und nachweisbare Bildqualität

Beispielbilder verdeutlichen, wie die Aufnahmesituation das spätere Ergebnis bestimmt.

  • Zusammenspiel von Objektiv, Sensor, Beleuchtung und Bildverarbeitung.
  • Brennweite, Sichtfeld, Perspektive und Montagehöhe zielgerichtet betrachten.
  • Pixel pro Meter und bildbezogene Anforderungen anhand des Überwachungszwecks verstehen.
  • Abgestufte Bildqualitätsstufen von der Übersicht bis zum Lichtbildvergleich einordnen.
  • Gegenlicht, schwache Beleuchtung und ungeeignete Kamerapositionen erkennen.
  • Erreichte Pixeldichte für die Abnahme nachweisen und dokumentieren.

 

Netzwerk, Übertragung und Speicher

Aus Einzelkomponenten wird erst durch eine belastbare Infrastruktur ein verlässliches System.

  • Bandbreite, Übertragungswege und Segmentierung des Sicherheitsnetzes.
  • Kompressionsverfahren und ihre Auswirkung auf Bildqualität und Datenmenge.
  • Speicherbemessung aus Auflösung, Bildrate und Aufbewahrungsdauer ableiten.
  • Redundanz in Netzwerk, Speicher und Stromversorgung einordnen.
  • Grundlagen der Systemhärtung, Rechtevergabe und sicheren Fernzugriffe.

 

Datenschutz und organisatorische Anforderungen

Die rechtlichen Grundlagen werden im Zusammenhang mit typischen Einsatzsituationen erläutert.

  • Zweck, Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit der Videoüberwachung.
  • Zulässigkeit nach Art. 6 DSGVO sowie § 4 und § 26 BDSG im betrieblichen Umfeld.
  • Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO, Zugriffsregelungen und Umgang mit Betroffenenrechten.
  • Speicher- und Löschkonzepte sowie Anlässe für eine Datenschutz-Folgenabschätzung.
  • Mitbestimmung des Betriebsrats und Beteiligung der oder des Datenschutzbeauftragten.
  • Verantwortlichkeiten des Betreibers und Schnittstellen zu Dienstleistern.

 

Zutrittskontrolle und Systemintegration im Überblick

Sie erhalten eine Orientierung zu Komponenten, Normen und Schnittstellen der elektronischen Zutrittskontrolle.

  • Einordnung von DIN EN 60839-11-1 und den Anwendungsregeln in Teil 11-2.
  • Identifikationsmittel, Leser, Controller und Berechtigungen im Überblick.
  • Gesicherte Kommunikation zwischen Leser und Steuerung als Ablösung unverschlüsselter Verfahren.
  • Grundidee von Sicherheitszonen und einer Zutrittsmatrix.
  • Herstellerübergreifende Schnittstellen und die Aufschaltung von Kameras auf Zutrittsereignisse.
  • Zusammenspiel mit Video, Einbruchmeldetechnik und übergeordnetem Alarmmanagement.

 

Planung, Abnahme und sicherer Betrieb

Zum Abschluss verbinden Sie die Anforderungen mit einer nachvollziehbaren Projektierung und Übergabe.

  • Betriebsanforderungen in Kamerapositionen und technische Anforderungen übertragen.
  • Leistungsverzeichnis, Vorbemerkungen und Bieterrückfragen fachlich beurteilen.
  • Geplante und tatsächlich erreichte Bildqualität bei der Abnahme vergleichen.
  • Prüfplan, Inbetriebnahme und vollständige Dokumentation vorbereiten.
  • Dokumentation, Zuständigkeiten und Instandhaltung für den Betrieb festlegen.
  • Benutzerrechte, Systemhärtung, Aktualisierungen und Wiederherstellung als Betriebsaufgaben einordnen.

 

Geführte Übungen und Arbeitshilfen

Sie wenden das Gelernte unmittelbar an und nehmen alle Vorlagen mit.

  • Betriebsanforderungen an einem Beispielobjekt erheben und abstimmen.
  • Checkliste Datenschutz für eine Videoanlage durcharbeiten.
  • Eine Kamera ausrichten und die erforderliche Pixeldichte nachweisen.
  • Ein einfaches Objekt mit mehreren Überwachungszielen projektieren.

 

Lernziele der Schulung

Nach der Schulung können Sie:

  • eine Risikobewertung durchführen und den erforderlichen Sicherheitsgrad ableiten;
  • Betriebsanforderungen erheben und in ein Systemkonzept überführen;
  • die erforderliche Bildqualität festlegen, erreichen und nachweisen;
  • Netzwerk, Speicher und Redundanz sachgerecht dimensionieren;
  • Video- und Zutrittstechnik sinnvoll miteinander verbinden;
  • Datenschutz- und Cyber-Anforderungen rechtssicher umsetzen;
  • Abnahme und Dokumentation prüfbar gestalten.

Ablauf der Schulung Videoüberwachung & Zutrittskontrolle

Das eintägige Live-Webinar findet von 09:00 bis 17:00 Uhr statt und umfasst 8,5 Unterrichtseinheiten. Erläuterungen zu Normen und Technik werden mit Beispielen aus der Video- und Planungspraxis verbunden. Bilder und typische Aufnahmesituationen machen die Auswirkungen technischer Entscheidungen nachvollziehbar.

Der Tag führt von Betriebsanforderungen und Bildqualität über Infrastruktur und Datenschutz bis zu Projektierung, Abnahme und Betrieb. Die Grundlagen der Zutrittskontrolle ergänzen diesen Schwerpunkt. Fragen werden im Seminar aufgegriffen; Pausen sind eingeplant.

  • Dauer: ein Tag von 09:00 bis etwa 17:00 Uhr einschließlich Pausen.
  • Ort: Online als Live-Webinar. Benötigt werden ein Rechner mit Internetzugang, Ton sowie eine funktionsfähige Kamera und ein Mikrofon.
  • Methodik: Wechsel aus Fachvortrag, Vorführungen über Bildschirmübertragung, geführten Übungen mit digitalen Vorlagen und gemeinsamer Auflösung.
  • Unterlagen: ausführliches Skript im PDF-Format sowie alle Checklisten und Vorlagen aus den Übungen.
  • Abschluss: UDS-Teilnahmebescheinigung mit Angaben zu Thema, Umfang und Inhalten.
  • Inhouse: ab etwa zehn Teilnehmenden als geschlossene Veranstaltung, inhaltlich auf Ihre Anlagen und Zielgruppen abgestimmt.

Die Zugangsdaten und das Skript erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin. Ersatzteilnehmer sind jederzeit kostenfrei möglich.

Schulungstermine Videoüberwachung & Zutrittskontrolle

Termin: 30.06.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Termin: 07.12.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Anmeldung

Termine: Die Schulung findet mehrmals jährlich statt. Die nächsten Termine finden Sie unter „Termin buchen“. Dort können Sie alle geplanten Daten einsehen.

Rabatte: Wenn mehrere Teilnehmende aus derselben Firma am selben Termin teilnehmen, gewähren wir attraktive Mengenrabatte:

  • 10 % Rabatt ab 2 Teilnehmenden
  • 20 % Rabatt ab 3 Teilnehmenden
  • 30 % Rabatt ab 5 Teilnehmenden

 

Die Rabattstaffel wird im Online-Anmeldeformular automatisch berücksichtigt, sofern die Rechnungsadresse identisch ist.

Anmeldung: Sie können sich direkt online anmelden – klicken Sie einfach auf den „Jetzt buchen“-Button des gewünschten Termins und füllen Sie das Anmeldeformular aus. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Registrierungsbestätigung mit den übermittelten Daten. Falls Sie dort Fehler feststellen, können Sie uns diese per E-Mail direkt mitteilen, bevor wir die offizielle Buchungsbestätigung an die anmeldende Person verschicken.

Schulungsgebühr: 395 € je Person zzgl. USt., inklusive Skript im PDF-Format und Teilnahmebescheinigung. Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt.

Zahlung auf Rechnung ist üblich; die Rechnung erhalten Sie vor Seminarbeginn. Im Anmeldeprozess können Sie die Zahlung auch bequem über ein SEPA-Mandat vornehmen lassen. Bei Fragen zur Buchung helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung die richtige E-Mail-Adresse für den Rechnungsversand an. Dafür steht ein eigenes Feld zur Verfügung.

Diese Schulung kann auch inhouse exklusiv für Ihr Unternehmen durchgeführt werden (bereits ab ca. 10 Teilnehmenden lohnend). Nutzen Sie für Inhouse-Anfragen bitte unser Angebotsformular oder kontaktieren Sie uns direkt.

Schulungsnachweis für Videoüberwachung & Zutrittskontrolle

Nach der Teilnahme erhalten Sie eine UDS-Teilnahmebescheinigung. Sie dokumentiert den Seminarbesuch und die behandelten Themen. Das PDF-Skript steht Ihnen zum Nacharbeiten der Inhalte zur Verfügung.

Das Tageswebinar vermittelt Grundlagen und Planungshinweise. Eine gesonderte Fachkraftprüfung oder Personenzertifizierung ist kein Bestandteil des beschriebenen Abschlusses.

Fragen zur Schulung Videoüberwachung & Zutrittskontrolle

Liegt der Schwerpunkt auf Video oder Zutrittskontrolle?

Der Schwerpunkt liegt auf Videoüberwachung: Betriebsanforderungen, Bildqualität, Infrastruktur, Datenschutz und Planung. Zutrittskontrolle wird als ergänzender Überblick zu Grundlagen, Normen und Systemintegration behandelt.

Welche Videonorm wird berücksichtigt?

Die Schulung behandelt die Reihe DIN EN 62676 und konkret die Anwendungsregeln in Teil 4. Für die Seminare 2027 wird die neue Ausgabe DIN EN IEC 62676-4:2026-10 in die Einordnung einbezogen.

Was bedeutet Bildqualität für die Planung?

Entscheidend ist, welche Aufgabe das Bild erfüllen soll und welche Qualität am relevanten Ort erreicht wird. Das Seminar erläutert dazu Pixel pro Meter sowie den Einfluss von Objektiv, Beleuchtung, Perspektive und Kameraposition.

Werden Datenschutzfragen behandelt?

Ja. Zweck, Verhältnismäßigkeit, Information, Zugriffe sowie Speicher- und Löschkonzepte werden anhand typischer Einsatzfragen eingeordnet. Die Bewertung einer konkreten Anlage hängt immer von ihrem jeweiligen Einsatzzweck und Umfeld ab.

Ist das Seminar eine vertiefte Zutrittskontrollausbildung?

Nein. Der Überblick zur Zutrittskontrolle hilft, die Komponenten und Schnittstellen zu verstehen. Eine umfassende Planungsausbildung für Zutrittskontrollanlagen würde einen eigenen vertiefenden Schulungsumfang erfordern.

Welche Unterlagen und welchen Abschluss erhalte ich?

Zum Seminar gehören das Skript im PDF-Format und eine UDS-Teilnahmebescheinigung. Eine Prüfung oder Personenzertifizierung ist mit dieser Teilnahmebescheinigung nicht verbunden.

Ist die Schulung herstellerneutral?

Ja. Normen, Technik, Planungsmethodik und Datenschutz werden unabhängig vom Fabrikat vermittelt. Produktbeispiele dienen ausschließlich der neutralen Einordnung; es wird kein bestimmter Hersteller empfohlen. Die Schulung ersetzt keine produktbezogene Herstellerschulung, erleichtert aber das Verständnis jeder Herstellerlösung.

Für wen eignet sich die Schulung?

Für Fachplaner, Facherrichter und Systemintegratoren, Betreiber und Sicherheitsverantwortliche, Facility Management, Beauftragte für IT- und Informationssicherheit sowie Elektrofachkräfte und Quereinsteiger. Technische Grundkenntnisse sind hilfreich, aber keine Bedingung.

Welche Normen werden behandelt?

Für die Videotechnik die Reihe DIN EN 62676 einschließlich der aktuellen Anwendungsregeln in Teil 4, für die Zutrittskontrolle im Überblick DIN EN 60839-11-1 und die Anwendungsregeln in Teil 11-2 mit den Sicherheitsgraden 1 bis 4. Ergänzend DIN EN 16763 für die Dienstleistungen, die einschlägigen VdS-Richtlinien sowie die datenschutzrechtlichen Grundlagen aus DSGVO und BDSG.

Findet die Schulung online oder in Präsenz statt?

Als Live-Webinar über den gesamten Tag. Die praktischen Anteile laufen als geführte Vorführungen über Bildschirmübertragung und als Übungen mit digitalen Vorlagen. Auf Wunsch führen wir die Schulung auch als Inhouse-Veranstaltung durch.

Bieten Sie die Schulung auch als Inhouse-Schulung an?

Ja. Ab etwa zehn Teilnehmenden führen wir die Schulung als geschlossene Veranstaltung für Ihr Unternehmen durch, inhaltlich abgestimmt auf Ihre Anlagen, Ihre Normenlage und Ihre Zielgruppen. Auf Wunsch auch in Präsenz. Für Inhouse-Anfragen nutzen Sie bitte unser Angebotsformular oder sprechen Sie uns direkt an.

Was kostet die Schulung und gibt es Mengenrabatte?

Die Teilnahmegebühr beträgt 395 Euro zuzüglich Umsatzsteuer je Person und schließt das Live-Webinar sowie die digitalen Schulungsunterlagen ein. Bei mehreren Teilnehmenden aus demselben Unternehmen gewähren wir 10 Prozent Rabatt ab zwei Personen, 20 Prozent ab drei Personen und 30 Prozent ab fünf Personen. Die Staffel wird im Anmeldeformular automatisch berücksichtigt, sofern die Rechnungsanschrift identisch ist.

Erhalte ich vollständige Normtexte?

Aus urheberrechtlichen Gründen nicht. Wir stellen Zusammenfassungen, Tabellen und die relevanten Normstellen im Skript bereit und nennen die Bezugsquellen. Nach der Schulung wissen Sie, welche Normstellen für Ihre Projekte maßgeblich sind.

Werden KI-gestützte Videoanalyse und ihre rechtlichen Grenzen behandelt?

Ja. Wir ordnen die normative Behandlung der Videoanalyse ein und erläutern die rechtlichen Grenzen, insbesondere bei biometrischer Erkennung. So können Sie Anlagen vorausschauend planen und zugleich rechtskonform betreiben.

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