Brandfallmatrix Wirkprinzip-Prüfung

Brandfallmatrix - Wirkprinzip-Prüfung & Brandfallsteuerung

Brandfallsteuerungen planen und Zusammenspiel prüfen

Überblick

Im Brandfall müssen Brandmeldeanlage, Alarmierung und weitere sicherheitstechnische Anlagen aufeinander abgestimmt reagieren. Die Brandfallmatrix beschreibt, welche Auslösung welche Steuerfunktion anstoßen soll. Grundlage sind die Schutzziele des Gebäudes, das Brandschutzkonzept und die Anforderungen an die beteiligten Anlagen.

In dieser Schulung lernen Sie den Zusammenhang zwischen Brandfallsteuerung und Wirkprinzip-Prüfung kennen. Sie betrachten den Aufbau einer Brandfallsteuermatrix, klären Verantwortlichkeiten und verfolgen die Schnittstellen von BMA, SAA und Gebäudetechnik. Prüfunterlagen und typische Szenarien zeigen, wie sich das bestimmungsgemäße Zusammenwirken der Anlagen nachvollziehbar prüfen lässt.

Eine Brandmeldeanlage wirkt nur im Verbund. Sie erkennt und meldet, gerettet wird über Entrauchung, Druckbelüftung, Feststellanlagen, Aufzugssteuerung, Löschanlagen und Sprachalarmierung. Welche Auslösung wann welche Anlage ansteuert, legt die Brandfallsteuermatrix fest. In der Praxis entsteht sie häufig zu spät, ohne klaren Auftrag und ohne Bezug zu den Schutzzielen des Brandschutzkonzepts. Die Folgen sind Widersprüche, Nachbesserungen und eine Prüfung, die zum Risiko für die Nutzungsaufnahme wird.

Den Rahmen bilden die Musterbauordnung und die Landesbauordnungen mit den Regelungen zu den am Bau Beteiligten und zu den bautechnischen Nachweisen, die Sonderbauvorschriften für Verkaufsstätten, Versammlungsstätten, Beherbergungsstätten, Hochhäuser, Garagen und Schulen, die Muster-Prüfverordnung mit den Muster-Prüfgrundsätzen sowie die VDI 6010 mit Blatt 1 zur Brandfallsteuermatrix, Blatt 2 zu den Schnittstellen und Blatt 3 zum Vollprobetest.

Im Mittelpunkt stehen die Punkte, an denen Projekte in der Praxis am häufigsten scheitern: die unklare Verantwortung für die Matrix, die fehlende Ableitung der Schutzziele, die Rückwirkungsfreiheit der Verknüpfungen und ein Prüfkonzept, das die Anlagen übermäßig belastet, statt ihre Funktion nachzuweisen. Alle Inhalte werden herstellerneutral vermittelt und sind auf jede Brandmelderzentrale übertragbar.

Brandfallmatrix: Flamme und Steuermatrix

Brandfallmatrix und Wirkprinzip-Prüfung

  • Brandfallsteuermatrix    Wirkprinzip-Prüfung    Vollprobetest
  • Schutzziele    Verantwortlichkeiten    Prüfkonzept
  • Musterbauordnung    Sonderbauten    Muster-Prüfverordnung
  • VDI 6010 Blatt 1 bis 3    Muster-Prüfgrundsätze    Rückwirkungsfreiheit
  • Brandschutzkonzept    Baugenehmigung    Prüfsachverständiger    Steuerungskonzept
  • Entrauchung    Druckbelüftung    Löschanlagen    Rauchschutzvorhang
  • Aufzüge und Feuerwehraufzug    Sprachalarmierung    Feststellanlagen    Türen und Tore
  • DIN 14675    DIN VDE 0833-2/-4    Funktionserhalt    Primär- und Sekundärleitung
  • Bereitzustellende Unterlagen    Wiederkehrende Prüfung    Feuerwehr-Informationszentrale    Löschwasserrückhaltung

Nutzen

Sie erhalten eine strukturierte Grundlage, um Brandfallmatrix, Anlagenfunktionen und Prüfkonzept miteinander abzugleichen. Der Blick auf Schutzziele und Schnittstellen hilft Ihnen, Unstimmigkeiten frühzeitig zu erkennen und die Vorbereitung einer Wirkprinzip-Prüfung gezielt zu unterstützen.

  • Schutzziele in Anforderungen an die Brandfallsteuerung übersetzen.
  • Aufbau und Funktion einer Brandfallsteuermatrix nachvollziehen.
  • Zuständigkeiten und Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken klären.
  • Widersprüche zwischen Planung, Ansteuerung und Anlagenfunktion erkennen.
  • Unterlagen für einen nachvollziehbaren Soll-Ist-Abgleich zusammenstellen.
  • Prüfszenarien und das Zusammenwirken sicherheitstechnischer Anlagen strukturiert beurteilen.

Sie können die Verantwortung für die Matrix nach den Regelungen der Musterbauordnung zuordnen und die konzeptionelle Matrix von der Detaillierung bis zur Steuerliste unterscheiden. Ebenso können Sie die bereitzustellenden Unterlagen für den Prüfsachverständigen vollständig zusammenstellen.

Die Schulung vermittelt die Sicht des Prüfsachverständigen. Sie erkennen, wie ein Soll-Ist-Abgleich abläuft, welche Szenarien geprüft werden und wie sich ein Prüfkonzept aufbauen lässt, das die Funktion nachweist, ohne die Anlagen unnötig zu belasten.

Die Teilnahme erfolgt als Live-Webinar ohne Reiseaufwand. Beispielmatrizen aus realen Objekten, Vorführungen über Bildschirmübertragung und geführte Übungen sorgen für den Übertrag in die tägliche Arbeit.

Die herstellerneutrale Schulung „Brandfallmatrix & Wirkprinzip-Prüfung“ vermittelt Planern, Errichtern, Betreibern und Brandschutzbeauftragten an einem Tag, wie eine Brandfallsteuermatrix aus Baugenehmigung, Brandschutzkonzept und Sonderbauvorschriften abgeleitet wird: von den Verantwortlichkeiten nach Musterbauordnung über die Schutzziele der angesteuerten Anlagen wie Entrauchung, Löschanlagen, Aufzüge, Türen, Druckbelüftung und Sprachalarmierung bis zum Prüfkonzept, mit dem die Wirkprinzip-Prüfung durch den Prüfsachverständigen sicher bestanden wird. Maßgeblich sind die Musterbauordnung und die Sonderbauvorschriften, die Muster-Prüfverordnung mit den Muster-Prüfgrundsätzen, die VDI 6010 Blatt 1 bis 3 sowie DIN 14675 und DIN VDE 0833-2/-4.

Zielgruppe

Die Schulung richtet sich an Fachplaner der Brandmelde- und Sicherheitstechnik, Brandschutzplaner, Errichter, Projekt- und Bauleitungen sowie an technische Verantwortliche auf Betreiberseite.

Angesprochen sind alle, die Anforderungen an eine Brandfallmatrix festlegen, Steuerfunktionen umsetzen oder das Zusammenwirken sicherheitstechnischer Anlagen für eine Prüfung vorbereiten und begleiten.

  • Fachplaner für Brandmelde- und Sprachalarmanlagen sowie für technische Gebäudeausrüstung, die Steuerfunktionen festlegen und nachweisen.
  • Brandschutzplaner und Ersteller von Brandschutzkonzepten, die Schutzziele in die Matrix überführen.
  • Facherrichter nach DIN 14675, die die Matrix detaillieren, programmieren und dokumentieren.
  • Bauherren, Betreiber und Facility Management, die Prüfungen beauftragen und die Nutzungsaufnahme absichern.
  • Brandschutzbeauftragte, Fachbauleitungen, Sachverständige und Behördenvertreter, die Unterlagen und Prüfergebnisse beurteilen.

Grundkenntnisse zu Brandmeldeanlagen sind hilfreich, aber keine Bedingung. Die Inhalte werden baurechtlich eingeordnet und an Beispielen aus der Prüfpraxis verständlich aufgebaut.

Inhalte

Schutzziele und das Zusammenwirken der Anlagen

Sie betrachten die Brandfallsteuerung ausgehend von den Schutzzielen des Gebäudes und den Aufgaben der beteiligten Anlagen.

  • Schutz von Rettungswegen und Unterstützung des Feuerwehreinsatzes.
  • Zusammenwirken von Brandmeldeanlage, Alarmierung, Löschanlage und Rauchabzug.
  • Bedeutung der Wirkprinzip-Prüfung für Wirksamkeit und Betriebssicherheit.
  • Wechselwirkungen erkennen und die Rückwirkungsfreiheit von Verknüpfungen betrachten.

 

Verantwortlichkeiten und objektspezifische Anforderungen

Die Schulung ordnet Aufgaben und Planungsgrundlagen im Zusammenhang mit der Brandfallmatrix ein.

  • Rollen von Bauherr, Entwurfsverfasser, ausführenden Unternehmen, Bauleitung und Betreiber.
  • Auftrag und Zuständigkeit für die Erstellung der Brandfallsteuermatrix klären.
  • Zusammenhang von Baugenehmigung, Brandschutzkonzept und sicherheitstechnischem Steuerungskonzept.
  • Musterbauordnung, Sonderbauvorschriften, Muster-Prüfverordnung und Muster-Prüfgrundsätze als behandelte Regelwerke.

 

Aufbau und Inhalt der Brandfallmatrix

Sie verfolgen, wie die Anforderungen des Brandschutzkonzepts in nachvollziehbare Ansteuerungen übergehen.

  • Brandfallmatrixkonzept, Brandfallsteuertabelle und BMA-Programmierung unterscheiden.
  • Branddetektion und anzusteuernde sicherheitstechnische Anlagen zuordnen.
  • Konzeptionelle Festlegungen und detaillierte Vorgaben für die Programmierung zusammenführen.
  • Schutzziele, Meldebereiche und Steuerfunktionen auf Widersprüche prüfen.

 

Schnittstellen von BMA, SAA und Gebäudetechnik

Beispiele aus der Anlagentechnik zeigen, welche Funktionen eine Brandfallsteuerung miteinander verbindet.

  • BMA und SAA im Zusammenhang mit DIN VDE 0833-2 und DIN VDE 0833-4 einordnen.
  • Ansteuerung von Lüftung, Türen, Rauchabzug und Druckbelüftung betrachten.
  • Brandfallsteuerung von Aufzügen sowie das Zusammenwirken mit Feuerlöschanlagen und Rauchschutzvorhängen.
  • Sicherheitsrelevante Verknüpfungen zur Gebäudeleittechnik, Signalwege und Energieversorgung berücksichtigen.

 

Prüfunterlagen und Soll-Ist-Abgleich

Eine nachvollziehbare Prüfung benötigt Unterlagen, aus denen Anforderungen und technische Umsetzung hervorgehen.

  • Baugenehmigung, Brandschutzkonzept, Grundrisse und Anlagenschemata zusammenstellen.
  • Anlagen- und Funktionsbeschreibungen sowie Konzepte für BMA und SAA auswerten.
  • Prüfberichte, Errichtungs- und Instandhaltungsnachweise sowie Messprotokolle einordnen.
  • Schutzzielvorgaben mit der ausgeführten Anlage vergleichen und Änderungen berücksichtigen.

 

Prüfkonzept, Szenarien und praktische Beispiele

Zum Abschluss verbinden Sie Brandfallmatrix und Prüfkonzept mit dem tatsächlichen Zusammenwirken der Anlagen.

  • Festlegen, welche Auslösung welche Interaktion hervorruft und wie diese geprüft wird.
  • Brandfallszenarien und Fälle der Allgemein- und Sicherheitsstromversorgung betrachten.
  • Reihenfolge von Ereignissen, Fehlersimulation und den Zustand bei Ausfall der Gebäudeleittechnik einbeziehen.
  • Prüfbegleiterscheinungen und die Belastung der Anlagen bei wiederholten Tests berücksichtigen.

 

Baurecht: Musterbauordnung und individuelles Baurecht des Objekts

Der Weg von der Landesbauordnung über die Sonderbauvorschriften bis zur Baugenehmigung des konkreten Objekts.

  • Anwendungsbereich, Begriffe und Gebäudeklassen sowie der Katalog der Sonderbauten.
  • Allgemeine Anforderungen und die Anforderungen an den Brandschutz.
  • Besondere Anforderungen und Erleichterungen für Sonderbauten.
  • Bautechnische Nachweise, Bescheinigungen sowie Erst-, Wiederholungs- und Nachprüfungen.

 

Muster-Prüfverordnung und Prüfsachverständige

Die Prüfverordnung bildet das Herzstück der wiederkehrenden Nachweise.

  • Anwendungsbereich und prüfpflichtige Anlagen von der Lüftung bis zur Sicherheitsstromversorgung.
  • Bestimmungsgemäßes Zusammenwirken und Rückwirkungsfreiheit als Prüfmaßstab.
  • Prüfzeitpunkte vor der Nutzungsaufnahme, nach wesentlichen Änderungen und wiederkehrend.
  • Voraussetzungen, Fachrichtungen und Aufgaben der Prüfsachverständigen.

 

Sonderbauvorschriften im Detail

Sie ordnen zu, welche Verordnung welche Ansteuerung verlangt.

  • Verkaufsstätten: Rauchableitung, Brandmeldeanlage, Alarmierung und Brandfallsteuerung der Aufzüge.
  • Versammlungsstätten: Rauchableitung, Löschanlagen, Alarmzentrale sowie Räumungs- und Sicherheitskonzept.
  • Beherbergungsstätten, Hochhäuser, Garagen und Schulen mit ihren jeweiligen Anforderungen.
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen schutzzielorientiert über die Bauordnung.

 

Schutzziele der angesteuerten Anlagen

Jede Zeile der Matrix braucht ein nachvollziehbares Schutzziel.

  • Feuerlöschanlagen und Druckerhöhung.
  • Entrauchung, Sicherheitstreppenraum und Druckbelüftung.
  • Löschwasserrückhaltung und Rauchschutzvorhänge.
  • Aufzüge und Feuerwehraufzüge sowie Gebäudefunk.
  • Feuerwehr-Informationszentrale als zentrale Anlaufstelle der Einsatzkräfte.

 

Vollprobetest und Wirkprinzip-Prüfung

Sie unterscheiden die Prüfarten und bauen ein tragfähiges Prüfkonzept auf.

  • Szenarien wie Ausfall der Allgemeinversorgung, Brandfall mit Löschanlage und Netzersatzbetrieb.
  • Sicherer Zustand bei Ausfall übergeordneter Steuerungen.
  • Fehlersimulation, Stichproben und der Nachweis angelaufener Funktionen.
  • Abgrenzung von Vollprobetest und Wirkprinzip-Prüfung sowie die Bescheinigung des Prüfsachverständigen.

 

Geführte Übungen und Arbeitshilfen

Sie wenden das Gelernte unmittelbar an und nehmen alle Vorlagen mit.

  • Schutzziele aus einem Brandschutzkonzept ableiten.
  • Die Unterlagen-Checkliste für die Prüfung durcharbeiten.
  • Eine Beispielmatrix auf Widersprüche prüfen.
  • Ein Prüfkonzept mit Szenarien aufstellen.

 

Lernziele der Schulung

Nach der Schulung können Sie:

  • Verantwortlichkeiten für die Brandfallsteuermatrix zuordnen;
  • das individuelle Baurecht eines Objekts aus Genehmigung und Sonderbauvorschrift ableiten;
  • prüfpflichtige Anlagen und Prüfzeitpunkte benennen;
  • Schutzziele je angesteuerter Anlage definieren und in der Matrix nachweisen;
  • eine Brandfallsteuermatrix strukturiert aufbauen und auf Widersprüche prüfen;
  • die bereitzustellenden Unterlagen vollständig zusammenstellen;
  • Rückwirkungsfreiheit und Verknüpfungen bewerten;
  • ein Prüfkonzept für Vollprobetest und Wirkprinzip-Prüfung erstellen.

Ablauf

Die Schulung findet als eintägiges Live-Webinar von 09:00 bis 17:00 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Die Schulung verbindet Erläuterungen zu Schutzzielen und Verantwortlichkeiten mit Beispielen aus der Brandfallsteuerung. Auf die Grundlagen folgen Aufbau und Inhalt der Brandfallmatrix, die Schnittstellen der beteiligten Anlagen sowie die benötigten Prüfunterlagen.

Zum Abschluss stehen das Prüfkonzept und das Zusammenwirken der Anlagen in unterschiedlichen Szenarien im Mittelpunkt. Sie betrachten, welche Auslösung welche Reaktion bewirkt und wie sich diese im Soll-Ist-Abgleich nachvollziehen lässt.

  • Dauer: ein Tag von 09:00 bis etwa 17:00 Uhr einschließlich Pausen.
  • Ort: Online als Live-Webinar. Benötigt werden ein Rechner mit Internetzugang, Ton sowie eine funktionsfähige Kamera und ein Mikrofon.
  • Methodik: Wechsel aus Fachvortrag, Vorführungen über Bildschirmübertragung, geführten Übungen an Beispielmatrizen und gemeinsamer Auflösung.
  • Unterlagen: ausführliches Skript im PDF-Format, Beispielmatrizen, Unterlagen-Checkliste für die Prüfung und Vorlagen für das Prüfkonzept.
  • Abschluss: UDS-Teilnahmebescheinigung mit Angaben zu Thema, Umfang und Inhalten.
  • Inhouse: ab etwa zehn Teilnehmenden als geschlossene Veranstaltung, inhaltlich auf Ihre Objekte, Landesvorschriften und Zielgruppen abgestimmt.

Die Zugangsdaten und das Skript erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin. Ersatzteilnehmer sind jederzeit kostenfrei möglich.

Schulungstermine Brandfallmatrix & Wirkprinzip-Prüfung

Termin: 19.05.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Termin: 15.11.2027

Kursort: Webinar

Freie Plätze:

Kosten: 395 € zzgl. MwSt.

Anmeldung

Termine: Die nächsten Schulungstermine werden hier veröffentlicht, sobald die Planung abgeschlossen ist.

Rabatte: Wenn mehrere Mitarbeiter aus derselben Firma am selben Termin teilnehmen, gewähren wir attraktive Mengenrabatte:

  • 10 % Rabatt ab 2 Teilnehmern
  • 20 % Rabatt ab 3 Teilnehmern
  • 30 % Rabatt ab 5 Teilnehmern

 

Die Rabattstaffel wird im Online-Anmeldeformular automatisch berücksichtigt, sofern die Rechnungsadresse identisch ist.

Anmeldung: Sie können sich direkt online anmelden – klicken Sie einfach auf den „Jetzt buchen“-Button des gewünschten Termins und füllen Sie das Anmeldeformular aus. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Registrierungsbestätigung mit den übermittelten Daten. Falls Sie dort Fehler feststellen, können Sie uns diese per E-Mail direkt mitteilen, bevor wir die offizielle Buchungsbestätigung an die anmeldende Person verschicken.

Schulungsgebühr: 395 € je Person zzgl. USt., inklusive Skript im PDF-Format und Teilnahmebescheinigung. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt; die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Personen.

Zahlung auf Rechnung ist üblich; die Rechnung erhalten Sie vor Seminarbeginn. Im Anmeldeprozess können Sie die Zahlung auch bequem über ein SEPA-Mandat vornehmen lassen. Bei Fragen zur Buchung helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung die richtige E-Mail-Adresse für den Rechnungsversand an. Dafür steht ein eigenes Feld zur Verfügung.

Diese Schulung kann auch inhouse exklusiv für Ihr Unternehmen durchgeführt werden (bereits ab ca. 10 Teilnehmern lohnend). Nutzen Sie für Inhouse-Anfragen bitte unser Angebotsformular oder kontaktieren Sie uns direkt.

Schulungsnachweis zur Brandfallmatrix und Wirkprinzip-Prüfung

Nach der Teilnahme erhalten Sie eine UDS-Teilnahmebescheinigung als Schulungsnachweis zur Schulung:

„Brandfallmatrix - Wirkprinzip-Prüfung & Brandfallsteuerung“

Fragen zur Brandfallmatrix und Wirkprinzip-Prüfung

Was ist eine Brandfallmatrix?

Die Brandfallmatrix beschreibt die Zuordnung von Branderkennung und anzusteuernden sicherheitstechnischen Anlagen. Sie führt die Anforderungen aus dem Brandschutzkonzept und dem sicherheitstechnischen Steuerungskonzept zusammen und bildet eine Grundlage für die Programmierung der Brandmeldezentrale.

Was betrachtet die Wirkprinzip-Prüfung?

Sie betrachtet das bestimmungsgemäße Zusammenwirken sicherheitstechnischer Anlagen im Hinblick auf die Schutzziele des Gebäudes. Dazu gehören Wechselwirkungen, Verknüpfungen und deren Rückwirkungsfreiheit. Die Schulung erläutert den Zusammenhang mit dem Prüfkonzept und dem Soll-Ist-Abgleich.

Welche Anlagen und Schnittstellen werden behandelt?

Zu den behandelten Anlagen gehören BMA und SAA, Feuerlöschanlagen, Rauchabzug und Druckbelüftung sowie Aufzüge. Die Schulung betrachtet außerdem sicherheitsrelevante Verknüpfungen mit Lüftung, Türen und Gebäudeleittechnik.

Welche Unterlagen sind für die Prüfung wichtig?

Behandelt werden unter anderem Baugenehmigung und Brandschutzkonzept, Grundrisse und Anlagenschemata, Anlagen- und Funktionsbeschreibungen sowie Konzepte für BMA und SAA. Hinzu kommen Prüfberichte, Errichtungs- und Instandhaltungsnachweise und Messprotokolle. Die Unterlagen ermöglichen den Vergleich zwischen Anforderungen und ausgeführter Anlage.

Welche Normen und Regelwerke kommen im Seminar vor?

Die Schulung behandelt DIN VDE 0833-2 im Zusammenhang mit BMA und DIN VDE 0833-4 im Zusammenhang mit SAA. Daneben werden Musterbauordnung, Sonderbauvorschriften, Muster-Prüfverordnung und Muster-Prüfgrundsätze in die Betrachtung der Brandfallsteuerung und ihrer Prüfung einbezogen.

Geht es auch um Ausfälle und unterschiedliche Prüfszenarien?

Ja. Das Prüfkonzept verbindet Auslösungen mit den erwarteten Reaktionen der Anlagen. Dabei werden Brandfallszenarien, Fälle der Stromversorgung und Fehlersimulation sowie der sichere Zustand verknüpfter Anlagen bei einem Ausfall der Gebäudeleittechnik betrachtet.

Ist die Schulung herstellerneutral?

Ja. Baurecht, Schutzziele, Aufbau der Matrix und Prüfmethodik werden unabhängig vom Fabrikat der Brandmelderzentrale vermittelt. Es wird kein bestimmter Hersteller und kein bestimmtes Programmierwerkzeug empfohlen; die Inhalte sind auf jede Zentrale übertragbar.

Wer ist für die Erstellung der Matrix verantwortlich?

Nach der Musterbauordnung sind der Bauherr und die am Bau Beteiligten im Rahmen ihres Wirkungskreises verantwortlich. In der Praxis erstellt sie derjenige, der den Auftrag dazu hat: konzeptionell meist der Brandschutzplaner als Nachweis der Schutzziele, in der Detaillierung der Fachplaner oder der Facherrichter für die Brandmeldeanlage. Genau diese Zuordnung und ihre Fallstricke sind Kernthema der Schulung.

Welche Unterlagen muss ich dem Prüfsachverständigen bereitstellen?

Nach den Muster-Prüfgrundsätzen unter anderem die Baugenehmigung mit den genehmigten Bauvorlagen, den Brandschutznachweis beziehungsweise das Brandschutzkonzept, Grundriss- und Schnittzeichnungen, Verwendbarkeitsnachweise, Pläne und Schema der Anlage, die Anlagen- und Funktionsbeschreibung beziehungsweise das BMA-Konzept, Bemessungen, den letzten Prüfbericht, den Errichtungs- und Instandhaltungsnachweis sowie Messprotokolle zur Sprachverständlichkeit. In der Schulung erhalten Sie dazu eine Checkliste.

Für wen eignet sich die Schulung?

Für Fachplaner der Brandmelde- und Sprachalarmtechnik sowie der technischen Gebäudeausrüstung, Brandschutzplaner, Facherrichter nach DIN 14675, Bauherren, Betreiber und Facility Management, Brandschutzbeauftragte und Fachbauleitungen, Sachverständige und Behördenvertreter sowie Elektrofachkräfte und Quereinsteiger. Grundkenntnisse zu Brandmeldeanlagen sind hilfreich, aber keine Bedingung.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten eine UDS-Teilnahmebescheinigung sowie das ausführliche Skript, Beispielmatrizen und Vorlagen im PDF-Format. Fortbildungspunkte können bei den Ingenieurkammern beantragt werden; als Weiterbildungsnachweis für die Fachkompetenz nach DIN 14675 ist die Schulung geeignet.

Erhalte ich vollständige Verordnungs- oder Normtexte?

Die Muster-Verordnungen und die Muster-Prüfgrundsätze sind öffentlich verfügbar; die relevanten Auszüge sind im Skript enthalten. VDI-Richtlinien und DIN-Normen stellen wir aus urheberrechtlichen Gründen nicht bereit, nennen aber Zusammenfassungen und Bezugsquellen.

Was kostet die Schulung und gibt es Mengenrabatte?

Die Teilnahmegebühr beträgt 395 Euro zuzüglich Umsatzsteuer je Person und schließt das Live-Webinar sowie die digitalen Schulungsunterlagen ein. Bei mehreren Teilnehmenden aus demselben Unternehmen gewähren wir 10 Prozent Rabatt ab zwei Personen, 20 Prozent ab drei Personen und 30 Prozent ab fünf Personen.

Bieten Sie die Schulung auch als Inhouse-Schulung an?

Ja. Ab etwa zehn Teilnehmenden führen wir die Schulung als geschlossene Veranstaltung für Ihr Unternehmen durch, inhaltlich abgestimmt auf Ihre Objekte, die geltenden Landesvorschriften und Ihre Zielgruppen. Auf Wunsch auch in Präsenz.

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