Branchentrends im Blick

Für Verantwortliche Personen nach DIN 14675: Update 2026

18.02.2026

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Auffrischung 2026 BMA und SAA praxisnah auf aktuellem Stand

Wer Brandmeldeanlagen und Sprachalarmanlagen plant, errichtet oder betreibt, merkt im Alltag schnell, dass es nicht reicht, die Normen einmal gelernt zu haben. Entscheidend ist, wie sich Änderungen in Regelwerken, technische Entwicklungen und Betreiberpflichten konkret auf Projekte, Abnahmen und den laufenden Betrieb auswirken. Besonders bei der Sprachalarmierung wird die Schnittstelle zwischen Technik, Alarmorganisation und Nachweisführung zunehmend anspruchsvoller.

Gleichzeitig bleiben bei Brandmeldeanlagen die Themen Dokumentation, Schnittstellen zur Feuerwehr, Instandhaltung und Bestandsanlagen die typischen Stolperstellen. Genau hier setzen die beiden Auffrischungskurse der UDS Beratung zur DIN 14675 an. Ein Format mit Schwerpunkt Brandmeldeanlagen (BMA) bündelt BMA und Sprachalarmierungsanlagen (SAA) im Projektalltag und ordnet aktuelle Anforderungen so ein, dass Entscheidungen nachvollziehbar und prüffähig bleiben. Das zweite Format geht tiefer auf die Sprachalarmierung ein und behandelt SAA, ENS, NGRS, Amok und STIPA mit klarem Blick auf Planung und Nachweise.

BMA und SAA: Brandmeldeanlagen in der Praxis Auffrischung nach DIN 14675

Dieses Kompaktformat mit Schwerpunkt BMA richtet sich an Personen, die über Erfahrung in den Bereichen Planung, Errichtung, Prüfung oder Betrieb verfügen und ihr Wissen gezielt auffrischen sowie auf den aktuellen Stand bringen möchten. 

Im Mittelpunkt stehen die üblichen Fragen aus Projekten, Begehungen und Prüfungen: 

  • Was verlangt das Regelwerk heute wirklich?
  • Was ist bei Bestandsanlagen tragfähig?
  • Welche Nachweise sind im Zweifel entscheidend?

Inhalte, wie sie im Seminar behandelt werden

  • DIN 14675 gezielt auffrischen
  • BMA und SAA sauber in die Gebäudetechnik integrieren
  • Wartungsverträge und Fernzugriffe fachlich bewerten
  • Bestandsanlagen prüfen und Optimierungen priorisieren
  • Alarmorganisation und Abläufe nachvollziehbar strukturieren
  • Normänderungen einordnen und auf die Praxis übertragen
  • Erfahrungsaustausch mit Projektbezug

Normative Einordnung in der Praxis

Im Hintergrund geht es stets um die sichere Anwendung der DIN 14675 und der DIN-VDE-0833-Reihe sowie um die Übertragung bauordnungsrechtlicher und objektbezogener Vorgaben in eine belastbare, prüf- und auditfähige Projektdokumentation. Mit dem aktuellen Entwurf der DIN VDE 0833-1 werden insbesondere die Verantwortlichkeiten, die Schnittstellen zwischen den Gewerken, die Dokumentations- und Nachweispflichten sowie die lebenszyklusorientierte Betrachtung von Gefahrenmeldeanlagen weiter geschärft.

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Termine

  • 19.02.2026
  • 27.03.2026
  • 30.04.2026
  • 21.05.2026
  • 17.06.2026

Webinar von 9 Uhr bis etwa 17 Uhr - Teilnahmebescheinigung nach DIN 14675

Zur Schulung...

 

SAA Neues zur Sprachalarmierung Auffrischung nach DIN 14675 mit ENS, NGRS, Amok und STIPA

Dieses Seminar ist für alle interessant, die in Projekten mit Sprachalarmierung Verantwortung tragen und dabei nicht nur über Komponenten sprechen wollen, sondern über Wirksamkeit und Nachweise. Der Schwerpunkt liegt auf der sicheren Einordnung der Normenlage, der Abgrenzung von SAA und ENS, der Umsetzung von NGRS und Amok Alarmierung sowie auf der Sprachverständlichkeit inklusive Live STIPA.

Inhalte, wie sie im Seminar behandelt werden

  • Normenlage SAA und ENS sicher einordnen
  • Planungsverfahren anwenden und typische Projektrisiken reduzieren
  • Brandfalldurchsagen festlegen und mit Konzepten verknüpfen
  • Live STIPA messen und auswerten bis zum belastbaren Nachweis
  • Projektierungshilfen für Neubau und Bestand
  • Lautsprecherkonzepte und Energieversorgung praxisnah bewerten
  • NGRS und Amok Alarmierung nach DIN VDE V 0827 Teil 1 bis Teil 3 umsetzen
  • Alarmierungs- und Evakuierungskonzept mitdenken

     

Normative Einordnung in der Praxis 

Sprachalarmierung ist inzwischen selten ein reines Technikthema. Eine Anlage kann technisch sauber aufgebaut sein und trotzdem in der Abnahme scheitern, wenn das Alarmierungskonzept nicht passt, Brandfalldurchsagen unklar sind oder die Sprachverständlichkeit nicht nachvollziehbar nachgewiesen wird. Dazu kommt die Abgrenzung von SAA im Brandfall und ENS für andere Gefahrenlagen, die im Bestand besonders häufig zu Missverständnissen führt.

https://stratus.campaign-image.eu/images/225143000003531004_zc_v1_1771323742655_saa_300x300_frei.png   SAA: Neues zur Sprachalarmierung - inklusive NGRS, AMOK & STIPA


Termine

Praxisrelevanz und Bewertung

Auswirkungen auf Planung

Wer heute BMA und SAA projektiert, muss die Anforderungen so dokumentieren, dass sie später prüfbar sind. In der Praxis fehlen oft nicht die Normzitate, sondern die sauber hergeleitete Entscheidung. Warum wurde der Überwachungsumfang so gewählt? Wie ist die Alarmorganisation aufgebaut? Wie ist die Schnittstelle zur Feuerwehr beschrieben? Welche Annahmen stecken hinter dem Beschallungskonzept? Genau diese Punkte sind abnahmekritisch und werden in beiden Auffrischungen anhand typischer Projektbeispiele erörtert.

Auswirkungen auf Errichtung und Inbetriebsetzung 

Bei BMA-Themen kippt die Lage häufig an den Schnittstellen, beispielsweise bei der Feuerwehrperipherie, den Steuerungen, der Dokumentation und den Nachweisen. Bei SAA-Themen sind es sehr oft der Nachweis der Sprachverständlichkeit oder die Frage, ob Durchsagen, Zonen und Sicherheitsstufen zum Konzept und zur Nutzung passen. Wenn hier nicht frühzeitig Klarheit geschaffen wird, werden Mängel meist erst am Ende sichtbar. Dann wird es teuer und zeitkritisch.

Auswirkungen auf Betrieb, Instandhaltung und Prüfung 

Betreiberpflichten lassen sich nur dann zuverlässig erfüllen, wenn die Abläufe, die Wartung und die Nachweise im Alltag reibungslos funktionieren. Die Auffrischungen greifen deshalb auch Themen wie Wartungsverträge, Fernzugriffe, Störungsorganisation und Bestandsoptimierung auf. Dies ist besonders relevant, wenn Betreiber über mehrere Standorte verfügen oder wenn Anlagen im Laufe der Jahre gewachsen sind und die Dokumentationsstände auseinanderlaufen. 

Einordnung aus Sicht der UDS Beratung

Die beiden Formate ergänzen sich sinnvoll, da sie zwei typische Bedarfe aus der Praxis abdecken. Einerseits gibt es die breit angelegte Auffrischung mit klarem Schwerpunkt auf der Brandmeldeanlage (BMA) im Projektalltag, bei der auch die relevanten Aspekte der Sprachalarmanlage (SAA) berücksichtigt werden. Dabei werden insbesondere die Schnittstellen, der Betrieb und die Bestandsfragen thematisiert. Andererseits das vertiefte Update zur Sprachalarmierung, bei dem die Normenlage, die Abgrenzung von SAA und ENS, NGRS und Amokalarmierung sowie STIPA-Nachweise im Mittelpunkt stehen. In beiden Fällen liegt der Mehrwert für Fachkreise in der Übersetzung des Regelwerks in handhabbare Entscheidungen, die sich später auch gegenüber Sachverständigen, Behörden und im eigenen Qualitätsmanagement rechtfertigen lassen.

Warum Auffrischung alle vier Jahre nicht nur eine Formalie ist

Die DIN 14675 verknüpft die Fachkompetenz der verantwortlichen Personen mit einer nachweisbaren Aktualisierung des Wissens. Ein zentraler Hinweis findet sich in Teil 2, Ausgabe 2020-01, Tabelle 4, Fußnote d: 

„Die Auffrischungsschulungen sind nicht älter als 4 Jahre und sind durch entsprechende Schulungsnachweise zu belegen.“

Diese Aussage ist in der Praxis doppelt relevant

Erstens dient sie der Person selbst als Nachweis gegenüber Zertifizierungsstellen, Auditoren und Auftraggebern.

Zweitens ist sie für die Fachfirma im Rahmen der Überwachung relevant, da die Norm die Fachkenntnis der verantwortlichen Person als allgemeine Anforderung für mehrere Phasen der Leistungserbringung adressiert.

Auffrischung bedeutet nicht nur, Normen zu lernen. Es geht darum, aktuelle Anforderungen so einzuordnen, dass sie in den Phasen Planung, Montage, Inbetriebsetzung, Abnahme und Instandhaltung belastbar umgesetzt und dokumentiert werden können. Genau hier setzen die beiden Auffrischungsformate an.

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Termine

  • 19.02.2026
  • 27.03.2026
  • 30.04.2026
  • 21.05.2026
  • 17.06.2026

 

Zur Schulung...

 

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