VdS Zertifizierung und VdS Anerkennung

Eine Zertifizierung nach DIN 14675 wird verlangt, wenn Sie beispielsweise als Errichter von Brandmeldeanlagen tätig sind. Die entsprechende VdS-Anerkennung für Brandmeldeanlagen ist damit nicht gleichzusetzen, sondern stellt eine Zusatzqualifikation dar. Rechtlich vorgeschrieben ist lediglich, dass Sie nach DIN 14675 zertifiziert sind. So bietet die UDS Beratung unter anderem Vorbereitungen zur Personenzertifizierung in Intensivschulungen an, die Sie optimal und kostengünstig auf die Prüfung beim TÜV vorbereiten.
Alles, was Sie über VdS Zertifizierungen und deren Verhältnis zu anderen Zertifizierungsoptionen wissen müssen, haben wir für Sie nachfolgend zusammengestellt.

Was bedeutet VdS?

Wir informieren Sie gerne

Früher stand die Bezeichnung „VdS“ für den Verband der Sachversicherer bzw. Verband der Schadenversicherer e.V. Heute ist darunter die VdS Schadenverhütung GmbH, eine privatwirtschaftliche Prüf- und Zertifizierstelle bekannt. Sie wurde 1997 in Köln gegründet und ist ein Unternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV). Stellvertretend steht die VdS Schadensverhütung heute für den Slogan: Vertrauen durch Sicherheit.

Der VdS ist eine privatwirtschaftliche Prüf- und Zertifizierstelle und ist u.a. in folgenden Bereichen tätig:

  • Brandschutz
  • Sicherheitstechnik
  • Risikomanagement
  • Cyber Security
  • Managementsysteme

Häufige Fragen zu Zertifizierung & Richtlinien der VdS:

  • Für wen ist eine Zertifizierung sinnvoll?
  • Wie erreiche ich eine VdS-Anerkennung?
  • Wo werden VdS-Zertifikate gefordert?
  • Wann müssen Produkte vom VdS zertifiziert sein?
  • Wie aufwendig ist eine VdS-Anerkennung?
  • Was kostet die Zertifizierung?
  • Was gibt es für Alternativen zum VdS?

Logo UDS BeratungAntworten auf all diese Fragen erhalten Sie bei der UDS Beratung GmbH aus Fulda. Kontaktieren Sie uns jetzt und wir informieren Sie gerne!

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Welche VdS-Zertifizierungen, -Zertifikate und -Anerkennungen gibt es?

Hier gibt es unterschiedliche Zertifizierungen, die unterschieden werden in:

  • Produktzertifizierungen, z. B. Brandmeldeanlage, Alarmanlage, Melder (für Hersteller)
  • Personenzertifizierungen, z. B. Verantwortliche Person BMA, SAA, EMA (für Planer und Errichter)
  • Unternehmenszertifizierungen, z. B. ISO 9001 Qualitätsmanagement (für DIN 14675 zertifizierte Firmen)

Produktzertifizierungen werden beim VdS in Verfahrensrichtlinien für die Prüfung, Anerkennung und Zertifizierung von Produkten und Systemen der Brandschutz- und Sicherungstechnik beschrieben. Es werden Herstellerprodukte wie Geräte, Bauteile und Systeme bezüglich der Leistungsbeständigkeit (nach der EU-Bauproduktenverordnung) geprüft und bewertet. Diese Produktzertifizierungen können jedoch auch bei anderen anerkannten Prüfinstituten im In- und Ausland durchgeführt werden.

VdS Zertifikat Planung und Einbau

Personenzertifizierungen nach DIN 14675 für Brandmeldeanlagen und Sprachalarmanlagen gibt es mit intensiver Prüfungsvorbereitung in einer 3 Tagesschulung bei der UDS-Beratung nach bestandener Prüfung vom TÜV. Die Zertifikate der akkreditierten Zertifizierungsstelle TÜV werden vom VdS für alle BMA- und SAA-Zulassungen anerkannt. Die aktuellen Prüfungsunterlagen zur DIN 14675 können Sie bei der UDS-Beratung kostenlos herunterladen.

Zur Vorbereitung auf die Prüfung Verantwortliche VdS Fachkraft für Einbruchmeldeanlagen EMA nach VdS 2311 sowie für die Verantwortliche VdS Fachkraft für Video nach VdS 3403 empfiehlt die UDS-Beratung Fulda  bei Bedarf günstigere Vorbereitungskurse, z. B. bei bekannten Einbruchmeldeherstellern wie Telenot oder anderen Schulungsanbietern zu besuchen. Die Prüfungen zur VdS-Fachkraft werden vom VdS abgenommen.

Unternehmenszertifizierungen zur ISO 9001 und DIN 14675 bietet die UDS-Beratung kostengünstig über akkreditierte Zertifizierer wie DEKRA und TÜV, aber auch über kleinere Zertifizierer an. Hier gibt es je nach Unternehmensaufbau verschiedene sinnvolle und kostengünstige Alternativen zur VdS-Zertifizierung.
Der VdS erkennt die QM-Zertifikate anderer akkreditierter deutscher Zertifizierungsstellen in seinen Anerkennungsverfahren ausnahmslos an. Die deutschen Akkreditierungsstellen werden von der DAkkS überprüft und zugelassen. Unterstützung zu erforderlichen QMS-Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 erhalten Sie bei der UDS-Beratung aus Fulda.

Welche VdS-Anerkennungen und -Richtlinien gibt es für Fachfirmen und Errichter­unternehmen?

Es gibt eine VdS-Anerkennung für Errichter­firmen für Gefahren­melde­anlagen. Diese kann für folgende Bereiche erreicht werden:

  • Brandmeldeanlagen 
  • Einbruchmeldeanlagen
  • Videoüberwachungsanlagen

In den Richtlinien VdS 3403 für die Anerkennung von Errichterunternehmen für Gefahrenmeldeanlagen (GMA) werden die Verfahrensrichtlinien näher beschrieben. Es müssen ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 sowie geprüfte verantwortliche Fachkräfte vorhanden sein. Zudem ist die zu zertifizierende Betriebsstätte vor Ort zu auditieren und es müssen Projekte zu den Gefahrenmeldeanlagen nachgewiesen werden.

VdS 2095: Richtlinien für Planung und Einbau von automatische Brandmeldeanlagen

Die Richtlinien des VdS für Brandmeldeanlagen (BMA) sind auf Grundlage der Norm DIN VDE 0833-2: Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall - Teil 2: Festlegungen für Brandmeldeanlagen

erstellt und um spezielle Anforderungen und Einschränkungen abgeändert worden.

Die VdS-Richtlinie für Brandmeldeanlagen beschreibt u.a.:

  • Grundlegende Anforderungen an die Bestandteile von Brandmeldeanlagen
  • Anforderungen an die Ansteuerung von Brandschutzeinrichtungen
  • Regeln für die Planung, Projektierung, Installation und Inbetriebnahme
  • Abnahmeprüfung und Betrieb

Rechtliche Einordnung von VdS-Richtlinien für Brandmeldeanlagen

Baurecht:

Bauordnung / Sonderbauverordnungen / Richtlinien

Baugenehmigung:

Brandschutznachweis / weitere behördliche Auflagen

Anforderungen der Feuerwehr:

Technische Anschlussbedingungen der Feuerwehren (TAB)

Privatrechtliche Regelwerke (Regeln der Technik):

DIN / VDE / EN / VdS / VDMA / BGV / ...

Brandmeldeanlagen nach VdS 2095 können von Versicherern im Rahmen einer technischen Risikobewertung gefordert werden. Dies kommt in der Praxis nicht so oft vor. Eine Anerkennung für Brandmeldeanlagen nach VdS 2095 ist im Unterschied zur DIN 14675 aufwendiger und kostenintensiver und stellt damit eine Zusatzqualifikation zur DIN-14675-Zertifizierung dar.

In der Regel werden bei baurechtlich geforderten Brandmeldeanlagen, welche auf die Feuerwehr aufgeschaltet werden müssen, nur Zertifizierungen nach der DIN 14675 für Planer und Errichter von Brandmeldeanlagen gefordert.

Diese erforderlichen Unternehmenszertifizierungen können auch bei anderen akkreditierten Zertifizierungsstellen wie bei UDS-Partnern beauftragt werden.

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VdS 2311: Richtlinien für Planung und Einbau von Einbruchmeldeanlagen

Die Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen (EMA) enthalten Mindestanforderungen an Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung der Klassen A, B und C. 

Die VdS-Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen beschreiben:

  • Klassifizierung Einbruchmeldeanlagen Klassen A, B, C
  • Projektierungsgrundlagen
  • Aufbau der Einbruchmeldeanlage
  • EMA mit nicht-exklusiven Übertragungswegen
  • Scharf-/Unscharfschaltung
  • Alarmierung
  • Melder für die Überwachung
  • Überfallmelder
  • Besondere Geräte und Einrichtungen
  • Betrieb

VdS-zertifizierte Einbruchmeldeanlagen kommen in der Regel nur bei höheren Sicherheitsrisiken zum Einsatz wie zum Beispiel bei Banken, Juwelieren und Waffenhändlern.

Erfahrungen und Gespräche mit Versicherungen, Herstellern und der Polizei zeigen ganz deutlich, dass VdS zertifizierte Anlagen beim Kunden oft schwer umzusetzen sind. Der Grund sind unter anderem die hohen Anforderungen, die an diese Systeme gestellt werden und die damit einhergehenden höheren Kosten. Alle eingesetzten Komponenten müssen durch den VdS zertifiziert sein, was im Tagesgeschäft nicht immer praktikabel bzw. kaum umsetzbar ist.

VdS 2366: Richtlinien für Planung und Einbau von Videoüberwachungsanlagen

Die VdS-Richtlinien für Videoüberwachungsanlagen (VÜA) enthalten Mindestanforderungen an Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung. Sie beschreiben:

  • Allgemeine Betrachtungen
  • Konzept und Struktur einer Videoüberwachungsanlage
  • Projektierungsgrundlagen VÜA
  • Aufbau einer Videoüberwachungsanlage
  • Betrieb einer Videoüberwachungsanlage

Welche Anerkennung und Zertifizierung für Fachfirmen gibt es mit VdS-Zertifikat?

Folgende Fachfirmen für Brandschutz & Sicherheit können u. a. eine VdS-Zulassung erhalten:

  • Errichterfirmen für Feuer­löschanlagen
  • Errichter­firmen für Entrauchungs­anlagen
  • Errichter­unternehmen für Gefahren­melde­anlagen für Brandmelde-/ Alarmanlagen, Video
  • Fachfirmen nach DIN 14675 für Brandmeldeanlagen und Sprachalarmanlagen
  • Errichterfirmen für mechanische Sicherungs­einrichtungen
  • Zertifizierte Fachfirma nach DIN EN ISO 9001 Qualitätsmanagement
  • Dienstleister für Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen gemäß DIN EN 16763

Wie anerkannt ist eine VdS-Zertifizierung für Dienstleister von Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen gemäß DIN EN 16763?

Nach der DIN EN 16763 Brandsicherheitsanlagen und Sicherheitsanlagen können folgende Bearbeitungsphasen zertifiziert werden:

  • Planung
  • Projektierung
  • Montage
  • Inbetriebnahme
  • Überprüfung
  • Abnahme
  • Instandhaltung

Als Fachgebiete für die DIN-EN-16763-Zertifizierung gibt es folgende VdS-Anerkennungen:

  • Brandmeldeanlagen 
  • Einbruchmeldeanlagen
  • Videoüberwachungsanlagen

Es handelt sich bei der VdS-Anerkennung um ein nicht akkreditiertes Verfahren. Der TÜV bietet zum Beispiel ein von der DAkkS zugelassenes Verfahren zur DIN-EN-16763-Anerkennung für Brandmeldeanlagen und Brandwarnanlagen an.

Kompetente Unterstützung zur Zertifizierung sowie Schulungen und Seminare für Brandschutz & Sicherheit erhalten Sie bei der UDS Beratung GmbH aus Fulda. Unsere bundesweit tätigen Experten zeigen Ihnen einfache und kostengünstige Zertifizierungsalternativen vor Ort auf.

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